Ecko ist ein Konglomerat von Modefirmen und -marken, die von dem Unternehmer Marc Ecko gegründet wurden. Die bekannteste unter ihnen ist die 1993 gegründete "Ecko unltd.".

Neben Ecko unltd. gehören unter anderem dazu:

  • die Linie G Unit Clothing Company (in Kooperation mit Rapper 50 Cent)
  • die Frauen/Mädchenlinie Ecko Red die auch Schuhe für Männer herstellt
  • die Herrenlinie Cut & Sew
  • die Allround-Marke Avirex, populär insbesondere als Marke für Lederjacken
  • das Lifestyle-Magazin Complex (Auflage 330.000/Monat)
  • im Februar 2006 erschien das Videospiel Marc Ecko’s Getting Up: Contents Under Pressure
  • im Dezember 2006 wird eine Kooperation mit dem Autohersteller Nissan SHIFT_unltd ins Leben gerufen
   

Eckos Millionärs-Story beginnt als Marc Milecofsky in Lakewood, New Jersey, einer gesichtslosen Kleinstadt im Dunstkreis New Yorks. Marc ist weder ein Genie, noch der Coolste in Lakewood. Marc ist das ganz normale Vorstadt-Kid, dass seine Freizeit in den umliegenden Konsumlandschaften verbringt. Seine Eltern verdienen als Immobilienmakler genug für eine Familie mit drei Kindern. Klamotten, sagt Ecko, das wurde ihm ganz früh klar, "machen dich sozial akzeptabel". Als Schüler der staatlichen High School muß er mit Schwarzen, Latinos und asiatischen Mitschülern klarkommen, da war die Kleidung "der verbindende suburbane Dialekt". Ecko pflegt ein Vokabular aus Hiphop-Slang und Pop-Philosophie, gespickt mit ein bisschen Managertalk.

Er war, das glaubt man ihm sofort,  jedenfalls nie der Tonangebende, der Break Dance konnte ("zu fett"), oder rappen ("zu untalentiert"). Aber Marc kann zeichnen. Seine Eltern sind mächtig stolz und zeigen seine Werke gerne im Familienkreis herum. Schon als Teenager tunt er gegen Geld seinen Mitschülern die T-Shirts und Jeans mit Airbrush-Designs hoch. Klar, in der Garage natürlich.

Die Rhino-Anzeigen in den angesagten HipHop-Hochglanzmagazinen wie "Vibe" schlagen ein. Bald tauchen die ersten Stars der Szene wie Spike Lee, Chuck D., Talib Kweli oder die Beatnuts in Rhino-T-Shirts auf. Zeitgleich verlieren die großen Bekleidungshäuser ihre Berührungsangst mit der bunten, schrillen Ware. Die Jugendszene oder die Szene der Junggebliebenen, das wird den Handelsunternehmen plötzlich klar, ist modernes Eldorado. Ecko ist in zehn Sekunden von Null auf Hundert und bis heute auf der Überholspur. Der angesagte Ecko-Style ist aus der Hip Hop Szene nicht mehr weg zu denken. Mit über 5000 Geschäften allein in den USA, Niederlassungen und Verträgen in 80 Ländern und rund 1,5 Milliarden Dollar Jahresumsatz stampft das Rhinozeros voran. Allein in Deutschland, dem größten und wichtigsten Ecko-Markt in Europa, ist seit der ersten Ladeneröffnung in München im Jahr 2005 der Umsatz um 300 Prozent gestiegen. Vier weitere Läden und Factory-Outlets will Ecko in diesem Jahr in Deutschland eröffnen.

2008 wurde Marc Ecko als jüngstes Mitglied in den Vorstand des Council of Fashion Designers of America (CFDA) berufen.

 

 
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